Telč
Telč
Telč liegt auf halbem Weg zwischen Prag und Wien. Die Stadt, die oft als „mährisches Venedig“ bezeichnet wird, ist in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Kein Wunder, denn das historische Zentrum, das von Teichen und Toren umgeben ist, wirkt tatsächlich so. Sein heutiges märchenhaftes Aussehen erhielt es im 16. Jahrhundert unter der Herrschaft von Zachariáš von Hradec, dank dessen die Stadt allmählich zu blühen begann, und ist daher ein großartiger Tipp für einen angenehmen Anblick und Erholung.
Das gleichnamige Schloss Telč, das am Ufer des Telčský-Baches liegt, ist eines davon. Die ursprünglich als Wasserburg erbaute Anlage wurde Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer Renaissance-Residenz umgebaut, was Sie bei Führungen durch die Kellerräume des Schlosses sehen können, wo die Überreste der Burg zu sehen sind. Außerdem sehen Sie die Schlossgalerie mit märchenhaften Kostümen und Requisiten sowie die prächtigen Salons der letzten Besitzer. Zu den größten Schönheiten des Schlosses Telč zählen jedoch die großen Säle, insbesondere der Goldene Saal mit seiner Kassettendecke aus geschnitztem Holz. Vergessen Sie nicht, den Schlossgarten zu besuchen, der zu den ältesten architektonischen Gärten in der Tschechischen Republik zählt.