Nové Hrady
Nové Hrady
Eine Stadt in den Novohradské-Bergen nahe der österreichischen Grenze, 30 km von der Pension entfernt, die viele schöne Orte und Sehenswürdigkeiten bietet, die einen Besuch wert sind.
Tereziino (Terčino)-Tal – Nové Hrady
Das Tereziino-Tal, auch Terčino oder Terezčino genannt, ist ein englischer Waldpark, der etwa 1 km südwestlich von Nové Hrady im Tal des Flüsschens Stropnice in den Novohradské-Bergen liegt. Der gesamte Park ist das ganze Jahr über uneingeschränkt und kostenlos zugänglich. Es stehen zwei Parkplätze zur Verfügung: im Tal bei Nové Hrady, ein neuer vor dem Fluss Stropnice direkt hinter der Kreuzung und ein älterer direkt am Eingangstor.
Durch den Park führt ein Lehrpfad, der die Besucher mit der Geschichte des Parks und allen Sehenswürdigkeiten, die es hier gibt, vertraut macht. Der Zugang zum Naturschutzgebiet erfolgt von Údolí pod Novými Hrady in der Nähe der Abzweigung zur Straße nach Horní Stropnice.
Das Terčino-Tal liegt 29 km von der Unterkunft Třeboň Dvorce entfernt.
Geschichte des Terčino-Tals
Der ursprünglich als Landschaftspark angelegte Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 138 ha. Der Ort diente ursprünglich dem Adel als Fasanerie, deren Ursprünge bereits bis ins Jahr 1667 zurückreichen. Knapp hundert Jahre später – genauer gesagt im Jahr 1756 – wurde das Fasanenjagdgebiet auf Initiative der Gräfin Terezie Buquoi in einen weitläufigen Landschaftspark namens „Vallancherie“ umgewandelt. Heute ist der Park nach seiner Gründerin benannt. Die Gräfin nahm ihre Idee, einen englischen Waldpark anzulegen, ernst und ließ hier nicht nur exotische Bäume und Sträucher pflanzen, sondern nach ausländischem Vorbild entstanden in der Landschaft auch einige Erholungsbauten und aus heutiger Sicht Freizeiteinrichtungen. In den Jahren 1788–1797 wurden kleine private Bäder errichtet, die heute „Lázničky“ genannt werden, und im Jahr 1803 das sogenannte „Blaue Haus“, in dem die Adlige gerne die Sommermonate verbrachte. Das Blaue Haus ist bis heute als Ruine erhalten geblieben, da es 1915 durch eine Überschwemmung weitgehend zerstört wurde.
Auch nach dem Tod der Gräfin wurden die Bauarbeiten fortgesetzt. Es entstanden Pavillons und Gedenkstätten mit Inschriften in Versform, und es wurden kleine Teiche angelegt. Im Jahr 1817 kam ein künstlicher Wasserfall hinzu, der bis heute eine Attraktion geblieben ist. Er wird über einen Wasserlauf mit Schleusen vom Fluss Stropnice gespeist. Vom Wasserfall führt der Weg durch eine tiefe, felsige Schlucht. Ganz am Ende des Areals liegt die Festung Cuknštejn, die in den Jahren 1488–1491 erbaut wurde. Das Bauwerk stellt eine der am besten erhaltenen spätgotischen Festungen regelmäßiger Bauart dar.
Der touristische Lehrpfad durch das Theresiental beginnt am Eingangstor aus dem Jahr 1797, wo man sein Auto parken kann. Der Weg ist für Fußgänger gedacht und ganzjährig zugänglich.
Der Lehrpfad ist etwa 7 km lang (die Länge der Strecke kann bei Bedarf jederzeit verkürzt werden) und umfasst 12 Stationen:
- Einleitung
- Hammer
- Lázničky
- Das Blaue Haus
- Wasserfall
- Wälder
- Aussichtspunkte
- Festung Cuknštejn
- Romantische Bauwerke
- Wiesen
- Baum- und Krautarten
- Schweizerhaus
Unter Landschaftsarchitekten gilt das Theresiental als eines der herausragenden Beispiele der romantisch-sentimentalen Epoche der Landschaftsarchitektur. Dieses nationale Naturdenkmal dient nicht nur als hervorragender Ort für Spaziergänge und Ausflüge, sondern auch als Beispiel für eine kunstvoll gestaltete Landschaftskomposition, die zu jeder Jahreszeit ihren Charme und ihre Anziehungskraft bewahrt. Das Theresien-Tal gehört zu den meistbesuchten Orten im Novohradské-Gebirge.